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Blick durch!

  
  

„Ein Kapitalismus ohne Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit hat keine Moral und auch keine Zukunft“

(Zitat: Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising)

  

  

Seit Herbst vergangenen Jahres ist die Welt nicht mehr wie sie vorher war. Die so genannte „Subprime Hypothekenkrise“ hat den Mythos von immer weiter steigenden Immobilienpreisen in den USA widerlegt. Doch die Krise war und ist nicht, wie viele anfangs behaupteten ein branchenspezifisches noch ein regional eingrenzbares, sondern mittlerweile ein weltweites.  Viele Menschen erleben und erleiden weltweit in diesen Tagen die Folgen der Weltwirtschaftskrise hautnah und oftmals auch schmerzlich. Hier in Deutschland versuchen die Regierungen durch Schutzschirme und Konjunkturprogramme das Schlimmste zu verhindern.

Doch das „Schlimmste“, so subjektiv wie dieser Begriff auch gedeutet werden kann, ist mit Kurzarbeit und Jobverlust schon eingetreten.

Für Betroffene bedeutet dies, dass laufende Kredite nicht mehr bedient werden können, dass der Lebensstandard sinkt, dass der soziale Abstieg beginnt, dass Lebensträume platzen, dass ….

Die im Dunkel sieht man nicht, so Berthold Brecht, werden vermutlich immer mehr. Die Spaltung der Gesellschaft in arm und reich geht weiter.

Diese Entwicklungen und Tendenzen sind wahrzunehmen, aber nicht hinzunehmen.

 

An vielen Orten entwickelt sich eine Diskussion über fundamentale Fragestellungen und Werte. Gefragt wird nach der Verantwortung der Banken und ihrer Manager, gefragt wird auch nach den Spielregeln der Politik, die dieses erst zuglassen hat. Gefragt wird nach dem Manager, der nicht nur den kurzfristigen Erfolg hat und haben muss, sondern nach dem der sich der Menschen und dem Staat verantwortlich fühlt. Gefragt wird nach der Moral in manchen Vorstandsetagen, wenn Gewinne privatisiert, Verluste dagegen verstaatlicht werden, gefragt wird nach Vertrauen, dass wieder geschaffen werden muss

Gefragt wird!

 

Das Referat „Seelsorge in der Arbeitswelt“ will mit der Aktion „Blick durch!“ Menschen für Fragen nach Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit sensibilisieren. Sich diesen heutigen Herausforderungen stellen, die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, dabei kann die Katholische Soziallehre viele Anregungen Gedanken und Argumente liefern.

 

  

 
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