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Bluttest kann Aufschluss geben über das Erbgut des ungeborenen Kindes |
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Podiumsdiskussion der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind über ethische und rechtliche Fragen zur pränatalen Diagnostik |
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Ludwigshafen (08.04.2013). Im August vergangenen Jahres kam ein Bluttest auf den Markt, der – für Mutter und Kind völlig ungefährlich – allein über das Blut der werdenden Mutter Auskunft darüber geben sollte, ob das ungeborene Kind an Trisomie 21, dem sogenannten Down Syndrom leidet. Die Diskussion um diesen „PränaTest“ stand im Zentrum des Podiumsgesprächs der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind im Heinrich Pesch Haus, Katholische Akademie Rhein-Neckar.
Die Schirmherrschaft hatte Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, und die Einführung sprach Marlies Kohnle-Gros, die Vorsitzende des Stiftungsbeirats. Ist dieser Bluttest ein diagnostischer Fortschritt oder ein gesellschaftlicher Rückschritt? Wie verträgt er sich mit elterlicher Verantwortung, und welche rechtlichen Aspekte sind in der Diskussion zu betrachten? Darüber diskutierte unter anderem Professor Dr. Claudia Wiesemann, Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universitätsmedizin Göttingen, und Mitglied der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer, mit Staatsminister a.D. Herbert Mertin, Mitglied des Präsidiums der Gesellschaft für Rechtspolitik, Trier. Beide sind seit 2012 Mitglied des Deutschen Ethikrates.
Verkürzt dargestellt, kann der PränaTest durch eine Blutprobe ab der zwölften Schwangerschaftswoche Aufschluss geben über die Erbanlagen des Kindes – jedoch ausschließlich hinsichtlich der Frage, ob die Wahrscheinlichkeit besteht, dass das Kind an Trisomie 21 leidet. Die Frage, ob der Test verboten werden kann, beantwortete der Jurist Mertin mit „nein“ – allerdings verwies er zugleich auf das bislang ungelöste Problem der Abwägung zwischen den Rechten der Mutter und denen des ungeborenen Kindes. Er hinterfragte die zum Teil aggressive des Herstellers und wies darauf hin, dass die Entwicklung auch mit Mitteln des Bundesforschungsministeriums finanziert wurde. Auch verwies er auf die Stellungnahmen von Behindertenverbänden, die befürchten, durch diese Art Tests sollten Behinderungen gezielt verhindert und behinderte Menschen und deren Eltern stigmatisiert werden.
Professor Claudia Wiesemann versuchte zumindest diese Befürchtung zu zerstreuen: Seit etwa 20 Jahren sind verschiedene pränatale Tests auf dem Markt. Die Zahlen belegen, dass in dieser Zeit nicht weniger behinderte Kinder geboren wurden als zuvor.
Dennoch bezweifelte sie den Sinn solcher Tests. Viele Tests können beispielsweise aufzeigen, dass das ungeborene Kind mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit an einer bestimmten Krankheit leidet oder erkranken wird. Was sollen Eltern mit einer solchen Aussage anfangen – zumal häufig Krankheiten diagnostiziert werden, gegen die es keine Therapiemöglichkeiten gibt. An die Stelle von Glückserwartung und Vorfreude treten bei den Eltern Monate der Angst und Unsicherheit und möglicherweise der Druck, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen.
Angesichts des zunehmenden medizinischen Fortschrittes und des Zuwachses an sich immer weiter verfeinernden Diagnosemethoden ist es wichtig, so der Tenor auf dem Podium, dass eine Gesellschaft aufmerksam bleibt und Räume findet zur sachlichen Auseinandersetzung mit Vor- und Nachteilen.
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Weihnachtsbrief 2012 |
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Beirats-Vorsitzende dankt Freunden und Förderern der Stiftung |
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Speyer (27.11.2012). Die "Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind" möchte in Zusammenarbeit mit der Schulabteilung des Bischöflichen Ordinariats Speyer ein neues sozialpägogisches Projekt anstoßen. Darauf hat Marlies Kohnle-Gros, die Vorsitzende des Beirats der Stiftung, in einem Brief an Freunde und Förderer der Stiftung hingewiesen.
Die sexualpädagogische Arbeit gehört zum kirchlichen und gesetzlichen Auftrag der katholischen Schwangerschaftsberatung. Die Bischöfliche Stiftung hat schon einmal - von 2005-2008 - ein Projekt mit sexualpädagogischen Angeboten im Saarpfalz-Kreis unterstützt. Inzwischen ist dies dort ein Regelangebot, das gerne angenommen und vom zuständigen Ministerium mit gefördert wird. Mit dem neuen Projekt solle - so Frau Kohnle-Gros - das werteorientierte Angebot auch in anderen Regionen des Bistums umgesetzt werden.
Der Brief im Wortlaut
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Auf neuen Wegen Jugendliche erreichen |
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Stiftung für Mutter und Kind will Projekte der Schwangerenberatungsstellen fördern
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Speyer (12.06.2012). Die „Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind“ des Bistums Speyer will die katholischen Schwangerenberatungsstellen dabei unterstützen, mit ihrem Beratungs- und Hilfsangebot Jugendliche besser zu erreichen. Unter anderem planen die Beratungsstellen, über „Social Media“ - etwa durch die Präsenz in Facebook - auf ihr erfolgreiches Online-Beratungsangebot aufmerksam zu machen; zudem soll in Zusammenarbeit mit der Schulabteilung des Bistums die Präventionsarbeit an Schulen zu den Themen „Liebe, Sexualität und Partnerschaft“ weiter ausgebaut werden. In einer Sitzung mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann am 11. Juni in Speyer stellte der Stiftungsbeirat in Aussicht, diese Projekte zu fördern.
Bischof Wiesemann brachte bei dem Treffen seine hohe Wertschätzung für die Arbeit des Stiftungsbeirates zum Ausdruck. Die Ziele der Stiftung, die katholischen Schwangerenberatungsstellen im Bistum Speyer zu unterstützen, Hilfsprojekte für schwangere Frauen in Konfliktsituationen und Notlagen zu fördern sowie die Öffentlichkeit für die Würde der Frau und das Lebensrecht des Kindes zu sensibilisieren, seien nach wie vor von großer Wichtigkeit. Wiesemann lobte insbesondere das von der Stiftung finanzierte Projekt der Online-Beratung im Internet. Solche kreativen Initiativen ermöglichten es, unbürokratisch und ohne hohe Schwellen neue Zielgruppen zu erreichen.
Das Angebot der Online-Beratung, das der Caritasverband für die Diözese Speyer als eine der ersten Organisationen in Deutschland entwickelte, gibt es seit zehn Jahren. In dieser Zeit haben rund 10 000 Rat suchende Frauen und Männer über das Internet Kontakt mit den Beraterinnen der Schwangerenberatungsstellen aufgenommen. Inzwischen beteiligen sich Caritasverbände aus 24 Diözesen an dem Projekt. Die „Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind“ fördert die Online-Beratung durch die Übernahme von Personalkosten. Insgesamt unterstützte die Stiftung im vergangenen Jahr Hilfsangebote katholischer Beratungsstellen mit einer Summe von 70 000 Euro. Text / Foto: is |
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Familie - ein Auslaufmodell?
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Podiumsdiskussion "Brennpunkt: Mutter und Kind" im Heinrich Pesch Haus
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| Professor Dr. Peter Schallenberg, Dr. Klaus Klother, Professor
Dr. Eva Schuster, Marlies Kohnle-Gros (von links)
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Ludwigshafen (08.03.2012). Zum dritten Mal luden die „Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind“, die Katholische Akademie Rhein-Neckar und der Kolping-Diözesanverband Speyer zu einer Podiumsdiskussion in der der Reihe „Brennpunkt: Mutter und Kind“ ins Ludwigshafener Heinrich-Pesch-Haus ein. Im Fokus dieses Mal: „Familie als Symbiose von Autonomie und Verantwortung“.
Ist Familie ein Auslaufmodell? Auf diese griffige Frage brach Dr. Klaus Klother vom Heinrich-Pesch-Haus in seiner Einführung das schwerfällig anmutende Thema herunter. Professor Dr. Eva Schuster von der Katholischen Fachhochschule Mainz und der Paderborner Theologie-Professor Dr. Peter Schallenberg näherten sich dem Thema Familie dann aus sozialwissenschaftlicher und theologischer Perspektive.
„Steile Thesen“ versprach Eva Schuster den rund 40 Zuhörern und gab einen Überblick über die Situation von Familien heute. „Familie ist da, wo Kinder sind und Menschen sich verantwortlich fühlen“, definierte die Sozialwissenschaftlerin. Aktuelle Studien zeigen, dass eine Familie noch immer von der großen Mehrheit der jungen Menschen angestrebt wird. „Familien leisten einen entscheidenden Beitrag zum Gemeinwohl“, so Schuster und seien die Grundeinheit der Gesellschaft. Doch würden die Leistungen von Familien von der Gesellschaft wie selbstverständlich in Anspruch genommen. „Familie stellt die am meisten ausgebeutete Ressource der Gesellschaft dar“, formulierte sie ihre versprochene „steile These“. Die Wissenschaftlerin forderte die Anerkennung der Familie als wichtigste Ressource der Gesellschaft und setzte sich mit Blick auf die heutige Arbeitswelt für mehr gemeinsame Zeit für Familien ein. Eine Forderung, die auch in der anschließenden Podiumsdiskussion von allen Teilnehmern unterstützt wurde.
Peter Schallenberg führte die Zuhörer dann in einem theologischen Galopp durch die Geschichte der Entwicklung von Ehe und Familie. Als eines der sieben Sakramente sei „die Ehe gnadenhaftes Abbild der Liebe Gottes“, so der Moraltheologe. Ehe und Familien seien Keimzelle des Staates. In der heutigen Zeit mit ihrer erhöhten Individualisierung, der Technisierung und der vorherrschenden Ökonomisierung sieht Schallenberg Familie und Ehe mehr denn je im Zeichen des offenkundigen Scheiterns. „Familie braucht im Zeichen der Postmoderne andere Förderbedingungen“, forderte der Professor.
In der anschließenden lebhaften Podiumsdiskussion mit Marlies Kohnle-Gros von der Bischöflichen Stiftung ging es vor allem um den Glücksbegriff. Es sei ein Missverständnis des Menschen zu erwarten, vom anderen glücklich gemacht zu werden.
„Familie bleibt auch in Zukunft die Keimzelle der Gesellschaft“, zeigte sich Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in seinem Schlusswort überzeugt. Das Sakrament der Ehe sei das Sakrament der bedingungslosen Liebe Gottes. Diese bedingungslose Liebe sei für den Menschen, lebens-, ja überlebenswichtig. Text / Foto: konrad
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Nachfrage nach Online-Beratung steigt weiter an |
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Vor zehn Jahren erste Beratung per Internet - Caritasverband für die Diözese Speyer war Motor für konzeptionelle Entwicklung |
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Speyer (27.02.2012). Vor zehn Jahren bot der Caritasverband für die Diözese Speyer als eine der ersten Organisationen in Deutschland eine Beratung im Internet an. Damit wurde die Tür zu einer Entwicklung aufgestoßen, die innerhalb kurzer Zeit rasch an Bedeutung gewonnen hat. Heute beteiligen sich Caritasverbände aus insgesamt 24 Diözesen an der Online-Beratung. Fast zu allen Themen der sozialen Arbeit finden Hilfesuchende auf den Internetseiten der Caritas kompetenten Rat.
„Der besondere Vorteil der Online-Beratung ist, dass man hier keine Hemmschwelle überwinden muss. Hinzu kommt, dass das Internet vielen Menschen als Medium, das sie täglich nutzen, gut vertraut ist“, erklärt Christine Lampert, Referentin für Schwangerschaftsberatung des Caritasverbandes für die Diözese Speyer. Die Beratung im Internet diene nicht allein der Weitergabe von Informationen. „Wenn jemand seine Fragen und Sorgen in den Computer tippt, setzt das einen Reflexionsprozess in Gang. Das ist der erste Schritt zu mehr Klarheit.“In der Chat-Beratung können die Internetnutzer zu bestimmten Zeiten direkt mit den Fachleuten der Caritas Kontakt aufnehmen. Die Chats sind an mehreren Wochentagen auch abends geöffnet. „Das ist die Zeit, wo viele nach der Erledigung der Aufgaben in Beruf und Familie Gelegenheit finden, das Internet zu nutzen“, so Christine Lampert. Außerhalb der Chat-Zeiten haben Ratsuchende die Möglichkeit, per Mail eine Nachricht zu hinterlassen. Diese Nachricht wird unter der Woche innerhalb von 24 Stunden beantwortet. „Menschen mit Fragen oder Problemen können also zu jeder Tages- und Nachtzeit mit uns Kontakt aufnehmen.“ Die Nachrichten werden in einem geschützten Bereich hinterlegt. Anders als bei klassischen E-Mails ist somit ausgeschlossen, dass die Nachrichten von Dritten eingesehen werden können. Hinter der Online-Beratung steht ein deutschlandweites Netz an Caritas-Beratungsstellen. Zurzeit arbeiten Beraterinnen und Berater aus mehr als 900 Beratungsstellen in der Online-Beratung.
10.000 Kontakte mit Ratsuchenden allein in der Schwangerschaftsberatung
Bei der Entwicklung der Internetberatung hatte der Caritasverband für die Diözese Speyer zusammen mit dem Deutschen Caritasverband eine Vorreiter-Rolle übernommen. „Wir brachten die Idee und unsere Beraterinnen ein, der Deutsche Caritasverband seine Erfahrungen mit dem Medium Internet“, blickt Christine Lampert zurück. Die Schwangerschaftsberatung im Internet, vor zehn Jahren im Bistum Speyer als kleines Projekt gestartet, wurde damit zur Keimzelle einer weit reichenden Entwicklung von Online-Beratungsangeboten.Aus der Diözese Speyer beteiligen sich derzeit sechs Beraterinnen an der Schwangerschaftsberatung im Internet. Sie sind ausgebildet als Sozialpädagoginnen, Sozialarbeiterinnen und Pädagoginnen. Für die Beratung im Internet haben sie an Schulungen teilgenommen, in denen die technischen Voraussetzungen und die kommunikativen Besonderheiten einer Beratung im Internet behandelt wurden. In den vergangenen zehn Jahren hatten sie auf diesem Weg rund 10.000 Kontakte mit ratsuchenden Frauen und Männern. „Dass wir dieses zusätzliche Angebot im Internet machen können, haben wir der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind zu verdanken“, macht Christine Lampert deutlich. Die Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind kommt für die zusätzlichen Kosten auf, die aufgrund des höheren Zeitaufwandes der Beraterinnen entstehen.
Beratung im Internet: www.beratung-caritas.de
Die Online-Beratung bietet Hilfe zu folgenden Themen:
· Schwangerschaft
· Probleme von Kindern und Jugendlichen
· Übergang von Schule zu Beruf
· Eltern und Familie
· Kuren für Mütter
· Sucht
· Schulden
· Behinderung und psychische Erkrankung
· Allgemeine soziale Probleme
· Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement |
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Weihnachtsbrief 2011 |
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Beirats-Vorsitzende dankt Freunden und Förderern der Stiftung |
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"Ohne Ihre Beiträge und ohne weitere Spender könnten wir unsere Arbeit, die eine fundierte Schwangerschaftsberatung nach katholischem Grundansatz und die Unterstützung von jungen Müttern in Notsituationen zum Ziel hat, nicht leisten." Marlies Kohnle-Gros, die Vorsitzende des Beirats der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind, hat in ihrem Weihnachtsbrief 2011 allen Freunden und Förderern der Stiftung für die Unterstützung im vergangenen Jahr gedankt. Zudem warf Frau Kohnle-Gros einen Blick auf die wichtigsten Ereignissen und Entwicklungen, die unmittelbar mit der Arbeit der Stiftung zusammenhingen.
Der Weihnachtsbrief als pdf-Datei.
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Speyerer "Baby" wächst und gedeiht |
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"Rheinpfalz"-Bericht über Online-Schwangerenberatung der Caritas |
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Speyer (25.08.2011). "Speyerer 'Baby' wächst und gedeiht" - unter dieser Schlagzeile hat die "Rheinpfalz" in verschiedenen Lokalausgaben über die Online-Schwangerenberatung der Caritas berichtet. Das Angebot war von der "Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind" im Bistum Speyer mitinitiiert worden - mittlerweile sind 22 deutsche Diözesen an dem erfolgreichen Projekt beteiligt.
Der Rheinpfalz-Artikel zum Nachlesen. |
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Kolpingwerk kooperiert mit Stiftung "Mutter und Kind" |
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Andrea Storminger neu im Beirat der bischöflichen Stiftung |
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Spendenübergabe Kolping 2011
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Speyer (05.07.11). Der Diözesanverband Speyer des Kolpingwerkes wird künftig stärker mit der „Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind“ des Bistums Speyer kooperieren. Deshalb wurde Andrea Storminger aus Dirmstein als Vertreterin des Kolpingwerkes in den Beirat der Stiftung berufen. Storminger ist Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss der „Aktion für das Leben“ des Kolping-Diözesanverbandes. Diese Initiative wurde im Jahr 1976 vom damaligen Diözesanpräses Gerhard Fischer gegründet, um schwangeren Frauen in Konfliktsituationen unbürokratisch Hilfestellung zu leisten.
Bereits beim diesjährigen Diözesan-Katholikentag am 19. Juni in Speyer hat Elke Boudgoust, zweite Vorsitzende der „Aktion für das Leben“, der Vorsitzenden des Stiftungsbeirates Marlies Kohnle-Gros eine Spende in Höhe von 8000 Euro überreicht. Das Geld dient der Weiterfinanzierung und Weiterentwicklung der Schwangerschaftsberatung im Internet, die der Diözesan-Caritasverband seit 2002 mit finanzieller Unterstützung der „Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind“ aufgebaut hat. Auch in der Öffentlichkeitsarbeit, bei Tagungen und Veranstaltungen will das Kolpingwerk verstärkt mit der Stiftung kooperieren. So beteiligt es sich als Mitveranstalter an der diesjährigen Fachtagung der Stiftung und der Katholischen Akademie Speyer zu Problemen der Fortpflanzungsmedizin (7. September im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen).
Die “Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind” wurde im Jahr 2000 nach der Neuordnung der katholischen Schwangerenberatung im Bistum Speyer ins Leben gerufen. Sie hat die Aufgabe, die katholischen Schwangerenberatungsstellen im Bistum Speyer zu unterstützen, Hilfsprojekte für schwangere Frauen in Konfliktsituationen und Notlagen zu fördern sowie die Öffentlichkeit für die Würde der Frau und das Lebensrecht des Kindes zu sensibilisieren. Seit Gründung der Stiftung konnte der Stiftungsbeirat dem Diözesan-Caritasverband und anderen karitativen Trägern aus Spendenmitteln und Stiftungserträgen rund 800 000 Euro für den Aufbau neuer Hilfsangebote für Schwangere zur Verfügung stellen. Text und Foto: is
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Weihnachtsbrief 2010 |
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Neue Vorsitzende dankt Freunden und Förderern der Stiftung |
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In ihrem ersten Weihnachtsbrief hat Marlies Kohnle-Gros, die neue Vorsitzende des Beirats der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind, allen Freunden und Förderern der Stiftung für die Unterstützung im Jahr 2010 gedankt. Ihr besonderer Dank galt zudem den ausgeschiedenen Beirats-Mitgliedern für deren jahrelanges Engagement.
Der Weihnachtsbrief als pdf-Datei.
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Marlies Kohnle-Gros neue Vorsitzende |
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Fachtagung zum Problem der anonymen Kindesabgabe in Vorbereitung |
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Speyer (09.07.2010). Der Beirat der „Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind“ des Bistums Speyer hat am Donnerstag Marlies Kohnle-Gros aus Hütschenhausen einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im rheinland-pfälzischen Landtag folgt in diesem Amt Gisela Büttner, die zehn Jahre dem Stiftungsbeirat vorstand. Kohnle-Gros engagiert sich bereits als Landesvorsitzende der "Christdemokraten für das Leben" (CDL) und Vorsitzende des Vereins "Sag ja zum Leben, sag ja zum Kind" für die Aufgabe des Lebensschutzes. Von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann neu in den siebenköpfigen Beirat berufen wurden auch Kerstin Ecker, Beraterin in der Schwangerenberatungsstelle des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF) in Landstuhl, Offizialatsoberrätin Dr. Hildegard Grünenthal, Mitarbeiterin des Bischöflichen Offizialates, und Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer, Bischöflicher Beauftragter für die Caritas.
In den aktuellen Disput über die anonyme Kindesabgabe will sich die Stiftung mit einer Fachtagung am 1. September im Heinrich Pesch Haus Ludwigshafen einschalten, die sie in Kooperation mit der Katholischen Akademie Rhein-Neckar vorbereitet. Seit dem umstrittenen Mehrheitsvotum des Deutschen Ethikrates vom 26. November 2009 werden Babyklappe und anonyme Geburt in Fachkreisen wie in der Politik wegen grundsätzlicher rechtlicher und ethischer Bedenken intensiv diskutiert. Dem Plädoyer für ein Recht auf Kenntnis der eigenen Herkunft steht das Postulat des fundamentalen Rechts auf Leben gegenüber. In der Veranstaltung im Heinrich Pesch Haus werden sich unter dem Titel „Das Problem der anonymen Kindesabgabe“ zwei Mitglieder des Ethikrates, der Mannheimer Medizinrechtler Professor Dr. Jochen Taupitz und der Freiburger Moraltheologe Professor Dr. Eberhard Schockenhoff, mit diesen gegensätzlichen Positionen auseinandersetzen.
Die "Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind" wurde von Bischof Dr. Anton Schlembach im Jahr 2000 nach der Neuordnung der katholischen Schwangerenberatung im Bistum Speyer ins Leben gerufen. Sie hat die Aufgabe, die katholischen Schwangerenberatungsstellen im Bistum Speyer zu unterstützen, Hilfsprojekte für schwangere Frauen in Konfliktsituationen und Notlagen zu fördern sowie die Öffentlichkeit für die Würde der Frau und das Lebensrecht des Kindes zu sensibilisieren. Von ihr initiiert und finanziert, konnte eine ganze Reihe innovativer und qualitätsvoller Hilfsangebote aufgebaut werden, so zum Beispiel die von den Caritas-Beraterinnen des Bistums entwickelte Schwangerschaftsberatung im Internet.
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Dank für äußerst erfolgreiche Arbeit |
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Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind feierte 10-jähriges Bestehen |
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Speyer (25.04.2010). Als eine große Erfolgsgeschichte würdigte Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann am Sonntag die "Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind" des Bistums Speyer, die in diesem Jahr auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken kann. Die Jubiläumsfeier war verbunden mit dem Pontifikalamt im Speyerer Dom aus Anlass der Wahl und Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. vor fünf Jahren.
In einer Feierstunde nach dem Gottesdienst ging der Bischof auf die "äußerst erfolgreiche Arbeit" der Stiftung ein, die ihm persönlich sehr am Herzen liege. "Unsere Stiftung hat sich bewährt und wir sind sogar pioniermäßig in neue Räume von Beratung vorgedrungen", erklärte Wiesemann mit Blick auf die von den Speyerer Caritas-Beratungsstellen entwickelte Schwangerschaftsberatung im Internet. Gerade in Hinsicht auf den Druck zur Abtreibung und auf die oft dramatischen sozialen Konflikte, denen sich Schwangere häufig ausgesetzt sähen, sei das Engagement der Stiftung auch für die Zukunft unverzichtbar, ebenso wie ihr klares Zeugnis für die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens entsprechend der Botschaft der Kirche.
In Vertretung der Vorsitzenden des Stiftungsbeirates, Gisela Büttner, zeichnete ihr Stellvertreter Markus Trescher die Entstehungsgeschichte der Stiftung nach, die im März 2000 von Bischof Dr. Anton Schlembach gegründet worden war, um nach dem Rückzug der Kirche aus dem staatlichen System der Schwangerenberatung die katholischen Schwangerenberatungsstellen in der Diözese zu unterstützen. Auch Trescher betonte, dass in den zehn Jahren entsprechend den Stiftungszielen zahlreiche vorbildliche Projekte ins Leben gerufen werden konnten, wie beispielsweise die Lernwerkstatt für junge schwangere Frauen in Landau, der Babykorb am St. Marienkrankenhaus in Ludwigshafen oder die Schwangerschaftsberatung im Internet.
Im Mittelpunkt der Feier stand die Verabschiedung von mehreren bisherigern Beiratsmitgliedern, die von Anfang an die Arbeit der Stiftung entscheidend mitprägten: Marie-Luise Morsey, Prälat Alfons Henrich, Domkapitular i.R. Gerhard Fischer und Justitiar Dr. Markus von Thannhausen. Als neue Beiratsmitglieder konnte der Bischof Kerstin Ecker, Beraterin in der Schwangerenberatungsstelle des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF) in Landstuhl, Offizialatsoberrätin Dr. Hildegard Grünenthal, Mitarbeiterin des Bischöflichen Offizialates, sowie – als Nachfolger für Prälat Henrich - Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer, den Bischöflichen Beauftragten für die Caritas, begrüßen.
Wie Bischof Wiesemann ankündigte, wird auch Beiratsvorsitzende Gisela Büttner, die aus familiären Gründen an der Feier nicht teilnehmen konnte, in diesem Jahr die Verantwortung für die Stiftung in jüngere Hände legen. Die ehemalige Landtagsvizepräsidentin leitet das Gremium seit seiner Gründung. Ihre Nachfolgerin wird die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im rheinland-pfälzischen Landtag, Marlies Kohnle-Gros aus Hütschenhausen, die sich bereits als Landesvorsitzende der "Christdemokraten für das Leben" (CDL) und Vorsitzende des Vereins "Sag ja zum Leben, sag ja zum Kind" für den Lebensschutz engagiert.
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Am 25. April: Pontifikalamt zum Papstsonntag |
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Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind feiert 10-jähriges Bestehen
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Speyer (21.04.2010). Aus Anlass der Wahl und Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. vor fünf Jahren hält Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann am Sonntag, 25. April, im Speyerer Dom ein Pontifikalamt. Mit dem Gottesdienst feiert zugleich die "Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind" ihr 10-jähriges Bestehen. Für die musikalische Gestaltung der Messe, die um 10 Uhr beginnt, sorgen unter der Leitung von Domkapellmeister Markus Melchiori der Domchor sowie die Dombläser mit Werken von Hassler und Aichinger.
Anlass zur Gründung der "Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind" vor zehn Jahren war, die katholischen Schwangerenberatungsstellen in der Diözese Speyer zu unterstützen, nachdem sich die Kirche aus dem staatlichen System der Schwangerenberatung zurückgezogen hatte. Von Anfang an wollte die Stiftung aber auch das kirchliche Engagement für schwangere Frauen und Mütter in Notlagen ausweiten und neue Hilfsprojekte fördern. Von ihr initiiert und finanziert, konnte eine ganze Reihe innovativer und qualitätsvoller Hilfsangebote aufgebaut werden.
Zu den geförderten Projekten gehören zum Beispiel die von den Caritas-Beraterinnen des Bistums entwickelte Schwangerschaftsberatung im Internet, die "Lernwerkstatt" der Beratungsstelle in Landau für junge schwangere Frauen und Paare, ein Wohnheimangebot und Sprachkurse für schwangere Frauen mit Migrationshintergrund in Kaiserslautern, Hebammensprechstunden zur Geburtsvorbereitung in der Beratungsstelle Ludwigshafen sowie die Präventionsarbeit an Schulen zu den Themen Liebe, Partnerschaft und Sexualität. Auch der erste Babykorb in der Pfalz am St. Marienkrankenhaus in Ludwigshafen wurde von der Stiftung finanziert. Insgesamt investierte sie seit der Gründung 754 000 Euro in Projekte für schwangere Frauen.
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Betreuungsgeld darf Eltern nicht diskriminieren |
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"Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind" gegen Gutscheinlösung |
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Kaiserslautern (04.12.2009). Der Beirat der "Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind" des Bistums Speyer hat erneut eine bessere Förderung der Familien gefordert. Im Streit um das geplante Betreuungsgeld sprach sich das Gremium bei seiner Jahresabschluss-Sitzung in Kaiserslautern gegen eine "Gutscheinlösung" und für die schnelle Einführung der Hilfe in Bargeld aus. "Die Eltern dürfen nicht unter den Generalverdacht gestellt werden, sie würden das Betreuungsgeld in die eigene Tasche stecken, ohne ihre Kinder davon profitieren zu lassen", erklärte Beiratsvorsitzende Gisela Büttner. Eine Gutscheinlösung sei für alle Erziehungsberechtigten diskriminierend und entwürdigend.
Wichtig sei es, so Büttner, dass durch das Betreuungsgeld eine echte Wahlfreiheit ermöglicht werde. "Es muss Frauen und Eltern in die Lage versetzen, entweder zusätzliche Betreuungsangebote zu finanzieren oder sich für die Erziehung und Betreuung zuhause zu entscheiden." Deshalb müsse das Betreuungsgeld einheitlich und unabhängig von der gewählten Betreuungsform gewährt werden.
Der Stiftungsbeirat kritisierte auch das umstrittene Votum des Deutschen Ethikrates zur Abschaffung der Babyklappen. "Für die Behauptung, Babyklappen und die Möglichkeit zur anonymen Geburt könnten die Tötung von ungeborenen Kindern nicht verhindern, gibt es keinerlei Beweis. Durch diese Angebote besteht immer die reale Möglichkeit der Rettung eines Kindes", erklärte Büttner mit Hinweis auf den von der Stiftung finanzierten "Babykorb" am St. Marienkrankenhaus in Ludwigshafen, der bereits dreimal von verzweifelten Müttern in Anspruch genommen wurde. Auch seien der Lebensschutz und das Recht eines Kindes auf Leben grundsätzlich höher zu werten als der Anspruch auf Wissen um die eigene Abstammung. "Wir sehen deshalb keinen Anlass, unsere Meinung zu ändern und von unserem Angebot abzurücken", so die Stiftungsratsvorsitzende.
Mit herzlichen Dankesworten und auch mit Bedauern verabschiedete sich der Beirat in der Sitzung vom bisherigen Geschäftsführer der Stiftung, Markus Warsberg, der zum 1. Januar als Priester in den Dienst des Bistums Mainz zurückkehren wird. Warsberg hatte seit 2001 neben seinen Aufgaben im Bischöflichen Seelsorgeamt und als Geschäftsführer des Katholikenrates die Arbeit der Stiftung koordiniert. Neue Geschäftsführerin wird Christine Lampert, die als Referentin für die Schwangerschaftsberatung des Caritasverbandes schon bisher zu den beratenden Mitgliedern des Beirates gehörte.
Im zu Ende gehenden Jahr hat die "Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind" rund 76 000 Euro für Hilfeprojekte der Schwangerenberatungsstellen des Diözesan-Caritasverbandes zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld konnten unter anderem die katholische Schwangerenberatung im Internet, Betreuungs- und Kursangebote der Caritasberatungsstellen in Kaiserslautern und Landau für schwangere Frauen und Mütter in Not- und Konfliktsituationen, aber auch die Präventionsarbeit in Schulklassen und Firmgruppen zu den Themen "Liebe, Sexualität und Partnerschaft" gefördert werden. Ebenso finanziert die Stiftung seit zwei Jahren eine zusätzliche halbe Stelle für die Schwangerenberatung der Caritas in Ludwigshafen und Speyer, womit sie auf die ungebrochen hohe Nachfrage nach Beratung und Unterstützung in den katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen reagiert. Zusätzlich ließ die Stiftung in diesem Jahr dem Caritaswerk Ludwigshafen eine Finanzierungshilfe für das Angebot einer Hebammensprechstunde in den Räumen der Schwangerschaftsberatung zukommen. Mit diesem Projekt will die Beratungsstelle Frauen einen niederschwelligen Zugang zu Hilfen rund um Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft bieten. Ermöglicht wird das Engagement der Stiftung durch zahlreiche Spender sowie durch Stiftungserträge. |
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"Kleiner Schritt auf einem dringend notwendigen Weg" |
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Stellungnahme zur Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes |
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Speyer (19.05.2009). Der Beirat der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind der Diözese Speyer nimmt zu der jüngst vom Deutschen Bundestag beschlossenen Reform des Schwangerschaftskonfliktgesetzes wie folgt Stellung:
Der Beirat der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind begrüßt das von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages mehrheitlich beschlossene Gesetz zur Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes, mit dem die gegenwärtige Praxis der Spätabtreibungen reformiert werden soll. Die getroffenen Regelungen sind, so wichtig sie erscheinen, für den Lebensschutz und den Anspruch des Kindes auf Leben nicht ausreichend. Sie sind ein kleiner Schritt auf einem dringend notwendigen Weg. Kritik zu üben ist daran, dass die Abgeordneten den Gesetzentwurf, der eine statistische Erfassung medizinisch indizierter Schwangerschaftsabbrüche regeln sollte, ablehnten. Das wäre eine Möglichkeit gewesen, die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht auf den Weg zu bringen. |
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"Stiftung für Mutter und Kind" mahnt bessere Förderung der Familien an |
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Zurückgehendes Spendenaufkommen bereitet Sorgen |
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Speyer (18.12.2008). Der Beirat der "Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind" des Bistums Speyer hat eine bessere Förderung der Familien angemahnt. Wie Beiratsvorsitzende Gisela Büttner in einer Stellungnahme deutlich machte, deckten die von der Bundesregierung beschlossene Kindergelderhöhung um zehn bzw. 16 Euro und die Erhöhung des Kinderfreibetrages um rund 200 Euro bei weitem nicht die gestiegenen Lebenshaltungskosten.
Nach Ansicht Büttners reichen die im Gesetz vorgesehenen Leistungssteigerungen nicht einmal dafür aus, die Inflationsverluste seit der letzten Erhöhung im Jahr 2002 auszugleichen. Die "Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind" schließe sich deshalb der Forderung des Familienbundes der Katholiken an, den Kinderfreibetrag ab 2009 um rund tausend Euro auf 6829 Euro anzuheben und das Kindergeld um 28 Euro für das erste bis dritte und 32 Euro für jedes weitere Kind zu erhöhen. Langfristig seien ein einheitlicher Steuerfreibetrag von Erwachsenen und Kindern in Höhe von 8000 Euro und ein Kindergeld in Höhe von 300 Euro anzustreben. Den Eltern, so Büttner, dürfe nicht länger ihr vom Bundesverfassungsgericht zuerkanntes Recht verweigert werden, auf das Existenzminimum ihrer Kinder keine Steuern zahlen zu müssen.
Im Rückblick auf die Arbeit der Stiftung im zu Ende gehenden Jahr verweist die Beiratsvorsitzende "mit Sorge" auf das zurückgehende Spendenaufkommen. Schon in diesem Jahr habe die Stiftung nicht mehr alle beantragten Projekte unterstützen können. So habe der Beirat auch dem St. Marienkrankenhaus in Ludwigshafen nur mit Vorbehalt die Zusage gegeben, im kommenden Jahr das Projekt "Guter Start ins Kinderleben" zu fördern. Dieses Modellprojekt will der Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern in Problemfamilien entgegenwirken. Dazu sucht eine Familienhebamme Eltern von Säuglingen und Kleinkindern in einer sehr frühen Phase zuhause auf, um ihnen Hilfestellung zu geben. In Ludwigshafen droht das Projekt zum Jahresende eingestellt zu werden, da der Einsatz der Hebamme bisher nur teilweise finanziert werden kann.
2008 hat die "Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind" rund 116 000 Euro für Hilfeprojekte der Schwangerenberatungsstellen des Diözesan-Caritasverbandes zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld konnten unter anderem die katholische Schwangerenberatung im Internet, Betreuungs- und Kursangebote der Caritasberatungsstellen in Kaiserslautern und Landau für schwangere Frauen und Mütter in Not- und Konfliktsituationen, aber auch die Präventionsarbeit in Schulklassen und Firmgruppen zu den Themen "Liebe, Sexualität und Partnerschaft" gefördert werden. Weiterhin finanziert die Stiftung seit zwei Jahren eine zusätzliche halbe Stelle für die Schwangerenberatung der Caritas in Ludwigshafen und Speyer, womit sie auf die ungebrochen hohe Nachfrage nach Beratung und Unterstützung in den katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen reagiert.
Erstmals erhielt in diesem Jahr der "Babyladen" im Mehrgenerationenhaus in Ramstein eine Beihilfe. Seit August findet in dem Mehrgenerationenhaus zwei Mal im Monat eine Außensprechstunde der Schwangerenberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) Landstuhl statt. Der parallel dazu eingerichtete "Babyladen" will jungen, um Hilfe nachsuchenden Frauen die Möglichkeit zu Gesprächen und weiterer Beratung eröffnen. Ermöglicht wird das Engagement der Stiftung durch Spenden sowie durch Stiftungserträge.
Spendenkonto: Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind, 67343 Speyer, Konto-Nr. 80 888 bei der Liga Speyer (BLZ 750 903 00). Text: is
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Stiftungs-Beirat neu konstituiert
Bischof Wiesemann bestätigt bisherige Mitglieder
Speyer (29.10.2008). Der Beirat der "Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind" hat sich Ende Oktober für eine weitere vierjährige Amtsperiode konstituiert und die frühere Landtagsvizepräsidentin Gisela Büttner als Vorsitzende wiedergewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte das Gremium Markus Trescher, Geschäftsführer der St. Dominikus Stiftung und Krankenhaus GmbH. Zuvor hatte Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann den Beirat in seiner bisherigen Zusammensetzung bestätigt und den Mitgliedern für ihr großes Engagement gedankt. Dem Gremium gehören somit weiterhin an: Rechtsanwältin Barbara Lempp, Mannheim, Caritasdirektor Alfons Henrich, Dr. Maria Hery, Ärztliche Direktorin des Klinikums Hetzelstift in Neustadt, und Marie-Luise Morsey, Neustadt-Geinsheim. Außerdem sind dem Beirat mehrere Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariates und des Diözesan-Caritasverbandes in beratender Funktion zugeordnet.
In der konstituierenden Sitzung beschloss der Beirat, 2009 erstmals das Projekt "Guter Start ins Kinderleben" des St. Marienkrankenhauses in Ludwigshafen zu fördern, sollten von anderer Seite keine Mittel fließen. Das Modellprojekt will der Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern in Problemfamilien entgegenwirken. Dazu sucht eine Familienhebamme Eltern von Säuglingen und Kleinkindern in einer sehr frühen Phase zuhause auf, um ihnen Hilfestellung zu geben und sie in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken. In Ludwigshafen droht das Projekt zum Jahresende eingestellt zu werden, da der Einsatz einer Hebamme bisher nur teilweise finanziert werden kann. Weiterhin wird die Stiftung 2009 die "Schwangerschaftsberatung im Internet" des Diözesan-Caritasverbandes, eine zusätzliche halbe Personalstelle in der Schwangerschaftsberatung und besondere Projekte einzelner Beratungsstellen fördern.
Kritik übte Beiratsvorsitzende Büttner daran, dass die dringend gebotene gesetzliche Regelung gegen Spätabtreibungen nicht zustande kommt. Sie forderte den Gesetzgeber auch auf, endlich der ihm im Urteil des Bundesverfassungsgerichtshofes auferlegten Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht bezüglich des Paragrafen 218 nachzukommen. "Ein Zusammenhang zwischen der katastrophalen demografischen Entwicklung und den seit Jahrzehnten statistisch festgestellten Abtreibungszahlen kann nicht geleugnet werden", betonte Büttner.
Die "Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind" wurde von Bischof Dr. Anton Schlembach im Jahr 2000 nach der Neuordnung der katholischen Schwangerenberatung im Bistum Speyer ins Leben gerufen. Sie hat die Aufgabe, die katholischen Schwangerenberatungsstellen im Bistum Speyer zu unterstützen, Hilfsprojekte für schwangere Frauen in Konfliktsituationen und Notlagen zu fördern sowie die Öffentlichkeit für die Würde der Frau und das Lebensrecht des Kindes zu sensibilisieren. In den ersten acht Jahren konnte der Stiftungsbeirat dem Diözesan-Caritasverband und anderen karitativen Trägern aus Spendenmitteln und Stiftungserträgen über eine halbe Million Euro für den Aufbau neuer Hilfsangebote für Schwangere zur Verfügung stellen. Ein besonderer Erfolg wurde die Schwangerschaftsberatung im Internet, an der sich mittlerweile acht Bistümer beteiligen. Sorgen bereitet dem Beirat allerdings die zurückgegangene Spendenbereitschaft. So standen schon in diesem Jahr nicht mehr genug Mittel zur Verfügung, um alle beantragten Projekte unterstützen zu können. Text / Foto: is
Wir wollen helfen - helfen Sie mit! Spendenkonto: Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind, Liga Speyer, Konto-Nr. 80 888, BLZ 750 903 00
"Gott allein schenkt Leben"
Stiftungs-Beirat: Bundestags-Entscheidung "herbe Enttäuschung"
Die Entscheidung des Bundestages vom 11. April, den im Stammzellgesetz fest geschriebenen Stichtag für den Stammzellimport von Januar 2002 auf Mai 2007 zu verschieben, bedeutet eine herbe Enttäuschung und löst zugleich große Betroffenheit aus. Forschungsfreiheit wurde offensichtlich stärker gewichtet als die ethischen Grenzen für den Lebensschutz. Forschung genießt keineswegs Vorrang gegenüber Menschenwürde und Lebensschutz.
Mit dem Stammzellgesetz sollte der Schutz des Embryos im Sinne des Embryonenschutzgesetzes sicher gestellt werden, an eine Stichtagsverschiebung war nicht gedacht. Jetzt droht der Stichtag zur "Wanderdüne" zu werden. Menschliches Leben ist menschlicher Verfügbarkeit entzogen. Gott allein schenkt Leben und nimmt es zurück. Menschliches Leben entsteht mit der Verschmelzung von Ei und Samenzelle und besitzt von diesem Zeitpunkt an ein Recht auf Leben. Diesem Leben dient das Embryonenschutzgesetz. Eine weitere Aushöhlung dieses Gesetzes, geschweige denn gravierende Änderungen, z.B. ein abgestuftes Lebensrecht, darf es nicht geben.
Gisela Büttner, Vorsitzende des Beirates der "Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind"
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