Miteinander im Gespräch zu sein, hat sich für viele Menschen als die entscheidende Hilfe für ihr Glaubensleben herausgestellt. Sie entdecken in den Gruppen, dass sie über persönliche Glaubenserfahrungen sprechen, ohne dass ihre Intimität verletzt wird.

An vielen Orten sind solche kleine Glaubensgruppen, Hauskreise, Gesprächs- und Gebetskreise entstanden.


Darüber hinaus hob an Pfingsten 1998 Johannes Paul II beim Treffen der Geistlichen Bewegungen hervor, dass die institutionelle und die charismatische Dimension, "gleich wesentlich für die von Jesus gestiftete göttliche Konstitution der Kirche sind." (J. Ratzinger) Im 20. Jahrhundert ist weltweit eine große Zahl von Bewegungen entstanden, die in neuer Weise versuchen, diese charismatische Dimension aufzunehmen und in und für die Kirche zu leben.


Diese Bewegungen werden ganz überwiegend von Laien getragen. Ihre Spiritualitäten sind Alltags- und Laienspriritualitäten. "Mit dem besonderen Stil einer gemeinschaftlichen Spiritualität wird in ihnen das Geheimnis der Kirche erfahrbar gemacht. Es strahlt aus und zieht Kreise durch einen neuen pastoralen Schwung." (J. Castellano OCD)

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