Vermittlungsgespräch in Neupotz ohne Ergebnis
Bischof muss über Pfarrsitz der Pfarrei "Jockgrim" entscheiden
Neupotz (29.03.2011). Bei einem Vermittlungsgespräch zwischen Vertretern der Pfarreiengemeinschaften Jockgrim und Rheinzabern am 24. März im Pfarrheim Neupotz kam es zu keiner Einigung über den Pfarrsitz in der künftigen neuen Pfarrei "Jockgrim". Die Entscheidung geht damit an Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann zurück. Beim diözesanen Forum, das im vergangenen November in Speyer die Pfarreienstruktur des Bistums ab 2015 beraten hatte, war die Frage des Pfarrsitzes noch einmal an die Gremien vor Ort zurückverwiesen worden. In der künftigen Pfarrei "Jockgrim" - so die vorläufige Benennung - werden die bisherigen Pfarrgemeinden Jockgrim, Hatzenbühl, Rheinzabern und Neupotz mit insgesamt rund 9800 Katholiken zusammengeschlossen.
16 stimmberechtigte und zwei beratende Vertreter der vier Gemeinden suchten bei dem Mediationsgespräch, das Domkapitular Franz Vogelgesang, der Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes Speyer, und Christine Lambrich von der Abteilung Gemeindeseelsorge im Bischöflichen Ordinariat moderierten, zu einer Einigung zu kommen. Von den jeweiligen Gemeindevertretern wurden gewichtige Argumente sowohl für Jockgrim als auch für Rheinzabern als Pfarrsitz und damit Wohnsitz des Pfarrers vorgebracht. Der Verlauf der Diskussion zeigte jedoch, dass ein Konsens nicht zu finden war. Einstimmig wurde daher beschlossen, keine Abstimmung durchzuführen. Die endgültige Festlegung des Pfarrsitzes durch Bischof Wiesemann wird voraussichtlich im Mai erfolgen. Text: is



